Und so kam es, daß er auf dem Reichskatasteramt vorstellig wurde. Anno Domino 1942.
Stresemann
mahnte zum Anstellen hinter einem Tresen von der Wand, seine Amtszeit ging in
das dritte Jahrzehnt. Sie hing über dem Amtsreviervorsteher, daneben eine große
Uhr, dampfbetrieben, sie ging etwas vor, daher der Monteur, der an den Rohren
klopfte, 7 Uhr 58. Er stellte sie mittels kleiner Rädchen ein, 8 Uhr 03. Er
klopfte wieder die Rohre ab, stellte wieder zurück, 7 Uhr 57, die Zeiger
rückten nicht selbsttätig vor, der Monteur stieg von der Leiter und wechselte
in den Heizkesselraum, zu dem die Rohre von der Uhr führten, er prüfte den
Brenner, untersuchte die Holzscheite auf Fasernässe, klopfte auch auf den Dampf-o-Meter, wechselte wieder ins
Amtsrevier, stieg auf seine Leiter, drehte an einem der vier Rädchen, die Zeit
rückte vor, 8 Uhr 05, klopfte wieder. Klappte seine Monteursmütze in den
Nacken, kratze sich an der Stirn, setzte sie wieder gerade, klopfte wieder.
Vor ihm war keiner an der Reihe, und auch war er
früh genug gekommen – er hatte von seinem Arbeitgeber für Amtsgelegenheiten einen ganzen Tag, nicht nur einen halben, frei
bekommen (Herr Klapp aus der Vormontage übernahm seinen Platz am Fließband der FdF-Werke, Tachometernadelsplinte
einsetzen, Frühschicht, 8 bis 12 Uhr, kleine Pause 9 Uhr 30 bis 9 Uhr 45, große
Pause 10 Uhr 45 bis 11 Uhr 15, Vollzeit – er hatte ihn tags zuvor eingewiesen,
in der großen Pause, der Arbeitgeber schrieb beiden dafür je eine Überstunde
zugute) –, um seine Angelegenheiten
mit dem Reichskatasteramt zu regeln.
Der Reichskatasteramttresenbeamte
prüfte die Uhr im Nacken, schielte schräg hoch, dann zum Monteur und schaute
dann zu Herrn Schripp, der unerfahren mit seinem Zettel in der Hand vor ihm
wartete – der Grund seines Anliegens –,
und schaute ihn so wie ein Paket an, daß er in einen Raum gestellt hatte, um zu
sehen, wer es abholte. Herr Schripp holte es ab. Und vielleicht deshalb, weil
Herr Schripp so unerfahren vor Amtstresen wartete, und so ungeduldig geduldig,
wollte er – der Monteur dampfte derweil
die neue Zeit in die Dampfuhreinfassung (ob es die richtige war, ließ sich
nicht mehr erfassen, da sich auf die Schnelle keine zweite fand, mit der man
die erste hätte messen können) – Fünfe gerade sein lassen. Mit dem Wink der
Lässlichkeit, dem ihm der Reichskatasteramttresenbeamte
gab, und so auch gleich mit gleicher Handbewegung heranzog, über die
Wartemarke, als durchschaute der eine Finte und durchdachte sie durch – zumindest bis zum Feierabend (für mehr war
er nicht bezahlt, zumindest bis zur bestellten Pension) –, das Paket, das
er in Person des Herrn Schripp sah, der selbiges nun dort abholte mit seinem
Maschinenschreibenanliegen in für ruhiges Hantieren gewohntes Arbeiten an
Tachometernadelsplinten ungewohntes, leichtes Zittern und öffnete, weil er den
Inhalt und die Folgen schon kannte, kannte er doch solchige
maschinenschreibenfolgige Anträge, die zur Folge hatten in dreifacher
Ausfertigung abgestempelt zu werden zur Genüge – zumindest bis zur staatlich garantierten Auszahlung anteilserworbener
Pensionsan–Sprüche – mit einem bestimmten, aber höflichkeitserprobten:
„Kommse ran!“
Herr Schripp gehorchte amtsgemäß, aber führte nur
vor. Sein Anliegen, das einen Antrag zur Folge haben sollte – so sein Wunsch –, den er aber erst mit
dem dafür zuständigen Amt – diesem
Katasteramt hier und dem nun dazu für Anträge zuständigen Katasteramttresenbeamten
des Weimarer Reichs – vorzulegen wünschte, um der Form halber Widerspruch einzulegen, was sicher zur
Folge hatte, dies in dreifacher Ausfertigung zu tun, tat dies allerdings nach
Aufforderung, einer Aufforderung seitens des zuständigen Amtes – des Reichskatasteramts –, Folge zu
leisten, unverzüglich der Aufforderung des Inhaltes des Schreibens
nachzukommen, das er nun dem dafür zuständigen Amt vorzulegen zu hatte – mit
dem unruhigen Gefühl, was unverzüglich
nun bedeutete: Der Aufforderung des Reichskatasteramtes
Folge zu leisten des Inhaltes betreffend oder der Aufforderung Folge zu
leisten, im Reichskatasteramt vorstellig zu werden.
„Name!“
„Schripp, Gustav. Geboren am…“
„Gebense her!“
Der Reichskatasteramttresenbeamte
fischte den Wisch aus den Fingern, las laut vor:
„Berjlin, der Zwannzichste Aujust
Neunzehhunnertzwounvirrzich.
Sehr jeährter Herr Schrüpp – Sindse daß! (der Reichskatasteramttresenbeamte befahl
mit den Aujen nach) –, se werden hiermitt unferrzüchlich (er schaute auf die Uhr im Nacken, die
dampfte noch immer nüscht) aufjepfoordatt, iehrje Hegge jerade zuh
rischten. Se verstööst jägen de jülltige ‚Reichsbauverordnung zur Errichtung
von beweglichen Bauten – davon inbegriffen sind alle Bauten, die sich in
Richtungen bewegen, deren Seit-, Breit- und Höhenmaß vorschreibungspflichtig
sind, so sie nicht zu den unbeweglichen Gütern, Autoparkunterständen und
Gräbern zählen, das beinhaltet ausdrücklich jede beweglichen Güter, die zum
Nutzen von Zwecken der Verschönerungen errichtet wurden, die das Normalmaß des
Wohnens in Bauten auf Grundstücken, die ebenfalls genehmigungspflichtig sind,
normwidrig überschreiten, und auch Pflanzen, gemäß Paragraph unnsoweiter…‘.
Hammse Pflannsen! Unn nu? Hammse de Aufforderung Follje jeleistett! Watt
wollnse dänn dann bei mier! Oben, zwoter Schtogg. ‚Gegenstempelabteilung‘. Dort gegenstempeln lassen. Fertich!“
„Ähem...“ Herr Schripp räusperte süsch. „Ähem…“
Nochmal, um sich zu vergewissern – er
schaute auf das Schild über dem Tresen mit Aufschrift ‚Reichskatasteramt der
Freien Weimarer Reichsrepublik – Allgemeine Angelegenheiten‘, versicherte sich
noch mal mit den Aujen auf dem Schreiben – und sagte:
„Ähem… darum geht es ja. Ein Auto fuhr mir in die
Hecke. Und drückte sie 12 Zentimeter auf das Nachbargrundstück. Darum geht es
ja…“
„Hammse nachjemässen!“
„Jawoll! Mit dem Maßstab!“
„Autoh! Tühp! Baujah! Halta!“
„‘Froh durch Freude‘, ‚FdF‘! ‚Ameise‘! ‚1939‘! ‚Ferdinand, Frau‘!“
„Stäht de Meise
noch auf ihrem Jrunndschtügg! Hammse de eintrajen lassen!“
„Nein. Die ist ja nicht meine.“
„Hammse Jlück jehabbt! Hättense sonnst beanntrajen
müssen! Hammse Hegge jährischtett!“
„Nein, aber…“
„Hammse Jlück jegabbt! Hättens ooch nüscht
jähdurrft! Is ja nitt iehr Jrunndschtügg – wiefiel warenns noch!“
„Zwölf Zentimeter!“
„De stähen jah jetz oof dem annern Jrunnschtügg!
Hättense och keene Jenähmijung erhalten! Aber de Hegge müssense rüschten!
Sonnst bekommense nen Bußjeldbescheit! Auserhalb de Noorm. Watt wollense noch!“
„Wollte… die veränderte Grundstücksgröße eintragen
lassen…“
„Watt wollense dann bei miehr! Dafür bin ich nüsch
zuschtänndich! Der Jränznachbahr muß dett machen. Aba de muß datt erst
jähnehmijenn lassen! Muß aba ers ‚Bescheid‘ kriejen!“
„Von wem?“
„Na, se haben aba Frajen! Von de ‚Gegenstempelstelle‘!“
„Hat er aba nicht!“
„Woherr wissense dänn das!“
„Hab jefragt!“
„Datt könnense aba nüscht! Das is Aufjabe des Staat!
Wo kommenwe dänn hinn, wänn alle süsch umde Annjählegenheiten kümmährn! Dett
isde Sachä dett Staat! Hm…“
Der Reichskatasteramttresenbeamte
schaute Herrn Schripp mal gründlich an. Er schaute hoch. Er schaute runter. Er
schaute süsch die Mitte an. Schaute wieder hoch.
„Dafür binn ich nitt zustänndich. Datt is Aufjabe
des ‚Reichsautomobil- und
Kutschenverkehrsmeldeamt‘! Dat muß de Halterin
bescheiden, die muß uff dätt Amt,
jegjenstämpeln lassen, dann zumm Nachbahr, dehm dähn Schaden ersetzen, weil
dattja uff dem seinen Jrunndschtügg stäht –
datt Jewächs –, dann auf Bescheid
von de ‚Gegenstempelstelle‘, zwoter
Schtogg, jegenstämpelln lassen, dann ‚Reichsumstandsveränderungsantrag‘
ställen, datt is bei mir – aba dähn
kriecht de Halterin nitt dursch –, dann müssense, datt sinn Sie, eenen ‚Reichsbaunormverstoßantrag für bewegliche Güter‘ bei der ‚Reichsbaunormfeststellungsstelle‘, hier im Amt, oberster Schtogg, ställen – kriegen se ooch nisch dursch –, dann
müssense de Halterin ‚Groben Unfug‘ bei der ‚Unfugstelle‘ im ‚Reichsordnungsamt für Fug und Recht‘ nachweisen – sellbst wännse dass durschkriejen –,
müssense aba eenen ‚Gutachter‘
finden, dähnse aba ährst bähkommen, wännse och datt Fahrzeuch, datt
vährunnfallte, innde ‚Selbstverwahrstelle‘ des ‚Reichsverwahrlosungs- und Gütergefahrenabwendungsamt‘ in Köpenick bringen. Aba datt is nenn ‚Hauptamt‘. Da kommense nisch ohne ‚Abmeldung‘ rinn – unnd die kann nuhrde Halterin sällbst beantrajen, aba ooch
nuhr, wännse nooch een ‚Reichsführerschein‘
bähsittzt. Wahr de ‚Reichs-Pontepolizei‘
dah!“
„Jawoll! Hat den Unfall aufgenommen!“
„Da hammse dähn Salaht! Die ‚Reichs-Popo‘ iss nuhr fürde Brüggen unn de Zubringerschtrahssen
zuhstänndich. Da wohnense jah nischt. Säh isch gleisch annde Ahdressäh. Watt
machenwe nuuh?“
Der Reichskatasteramttresenbeamte
schaute Herrn Schripp jetzt mal gründlich an. Er schaute hoch. Er schaute
runter. Er schaute süsch die Mitte an. Schaute wieder hoch.
„Wo arbeitense dänn?“
„In den ‚Froh
durch Freude‘-Werken in Mitte, an
der Wulfsburger Strasse. Ecke Reichstag und Neuenende.“
„Datt neue Wergg!“
„Jawoll!“
Der Reichskatasteramttresenbeamte
prüfte die Uhr im Nacken. Der Dampfuhrmonteur war gerade im Dampfkesselraum
verschwunden. Er klopfte gerade die Stunden ab.
„Kommense mal rann…“
Er schaute noch mal nach dem Dampf, der aus losen
Mutterdichtungen zu dimpfen schien, und begann nun Herrn Schripp anzuflüstern,
wohl als kleine Auflehnung zu verstehen, gegen den Schemel, den man ihm hinter
seinem Tresen hinstellte, statt eines bequemen Stuhls, und weil er sich seine
Pension wohl auch anders, als mit den Worten verdienen wollte – ganz allgemein –, als mit denen, die
sein Amtsschimmelvorgesetzter ihm vor jeder Schicht auf der Koppel in geknickte
Scheitel wieherte. Unzufriedenheit
kannte viele Frisuren, nicht nur Scheitel. Die gab es nur an der Koppel.
Gefüttert von vielen, die sie nur mitleidig tätschelten, und nicht von der
Koppel ließen – waren diese vielen Frisuren
doch in der Mehrheit –, wenn man das Wort Mehrheit mindert um den wahren Gehalt des Wortes Übermacht, war die Vielfalt der Fissuren
doch kaum zu zügeln von einer mickrigen Horde Koppelpferde mit den falschen
Frisuren, die aus anderer Sicht noch glaubten, die Latten, die sie
einpferchten, pferchten die allgemeine Mehrheit, Übermacht der Vielen und des
Mehrens ein. Dennoch schaute der Reichskatasteramttresenbeamte
noch mal die heiße Luft des Rechte-Zeit-Überwachers an. Der war noch damit
beschäftigt, seine zu ordnen, ohne zu bemerken, daß die schon längst abgelaufen
und weitergeschritten war, während er unruhig die Dampfrohre abklopfte nach den
undichten Stellen, die allen Stillstand aus den Sekunden bliesen, die von Mal
zu Mal mehr vertickten, als er noch versuchte, die Alte wieder herzustellen.
„…isch habb nenn Schwahger. Der abeitett bei der ‚Reichseinfuhr-, Konkurranz- und
Komplanationsstelle des Reichshaupteinfuhramt für Ausländische Angelegenheiten
im Ministerium für Wegmaßstrecken, Gewichte und Faßfüllhöhe‘. Der schrubbt
da de Fluhre.“
Der Reichskatasteramttresenbeamte
blies jetzt seine Nüstern auf. Womöglich. Womöglich brachte der Schemel seine Faßfüllhöhe zum Überlaufen. Er achtete gar nicht mehr den Dampfgarer im
Dampfkesselraum, weil der eilig – das Tickticktick
tickte ihn zur Eile, ticktickte ihn der Vergangenheit hinterher, obwohl er doch
glaubte, er würde an der Uhr schrauben, Klopfen gemeinhin, vielleicht klopfte
er gegen das Erstaunen an, die Zeit nicht beklopfen zu können, die schon
verdampft war, brauchte aber all seinen Mut, seinen eigenen hochnotroten
Dampfkessel mit zwo Augen, gegen seine Ausbildung zu recken, die man ihm so
verklickert hatte, suchte in den Stirnesfalten nach den Dichtungen, kam
sogleich ihm der Dampf aus den Ohren, hielt diese zu, kam der aus den
Nasenlöchern, hielt er die zu, kam der aus dem Mund, hielt er beides (Nase und Mund), kam es ihm aus dem
Arsch, kam aber keine neue Luft mehr rein – drohte hochnotpeinlich zu
ersticken. Wer wohl länger die Luft
anhalten kann: Der Uhrenzurücksteller oder die Zeit?
„Dähr hatt datt auss ährster Hannd. Aba sahgen se
datt nischt weiter. De haben sisch mitde Japahner
vermasselt. Heimlich habense im Amt
de Importeure unter Drugg jesetzt.
Die de ‚Tado Bienen‘ unters Volgg
mischen. Die waren alle unter Dammpff. Haben heimlisch de dünnen Filzfußlappen
jegen diggere ausjetauscht. So dass de Gaspedale klemmten. Unn de Brämmsen
ooch. Hammsich gleich sällbst anns Steuer jesätztt unn jesacht, datt datt ann
deen blöhden ‚Bienen‘ lieje. Unn nitt
ann de ‚Einfahrkontrolle‘, die de
mitt jedämm Fahrzeuch machen, was aus dähm Ausland
kommt. Unn wahrum jloobense wohl, wahrum de Zeitungen
diese ‚Bienen‘ so uff Härz unn Niehren testän? Nah. De wissen,
wohse suuchen müssen. Haha. Wänn isch nuur de Zeitung von Jestern lähsen würde,
würde ich ooch keenen Ausländer
koofen. Da loofen nooch jannz annderäh Sachen ab. Datt jloobste nisch. Sinn ja
mit Engeland unn Frankreisch verbündet. Mit Japahn ooch. Liecht ann de Quatre Entênte. Juut, datt we datt
haben. Aba wännde datt rauskriejen. De Ausländer.
Na dann will isch keene Autoss mähr imm Ausland
verkoofen. De sinn ja ooch nisch doof. Unn Du
hasst ja ooch nüscht davon. Dann schließense deen schöönes Wergg in Mitte. Schahde ummde vielen Ziejel, die
se jebrannt hamm.“
Der Dampfuhrmonteur kam jetzt wieder in die
Amtsstube und kratze sich unter der Großen
Uhr den Dampfuhrmonteurshut in die Hüfte.
„Saach isch doch! Jäht nischt!“
Der Reichskatasteramttresenbeamte
blaffte Herrn Schripp an.
„Wahrtense! Isch bringgse nooch raus. Nischt, daßse
nooch saajen, daßse auffem Amt keene
Hüllfe kriejen!“
Der Reichskatasteramttresenbeamte
stand jetzt auf. Er warf seinem Schemel noch einen verächtlichen Blick zu, als
wär‘s die Schwiegermutter, die sich zum Abendessen einlud, ohne zu wissen, daß der
Reichskatasteramttresenbeamtenschwiegersohn
seine Abende lieber in seinem Garten verbrächte.
„Kommse! Hier jäht es raus!“
Er begleitete Herrn Schripp zur Tür, hielt sie ihm
auf, drückte sich noch einen Spalt selbst hindurch und steckte ihm einen guten Rat
in der Tasche.
„Hier draußen bin ich wer. Wenn Sie es einfach
wollen. Dann stecken Sie die Hecke heimlich in Brand. Damit ist die Feuerwehr zuständig. Aber bitte nur auf
Länge eben der Hecke, die auf das Nachbargrundstück ragt. Wenn die Feuerwehr zu
lange braucht, dann treten sie das Feuerchen einfach selbst aus. Müssen ja
nicht gleich alles in Brand stecken. Stecken Sie doch eine Wunderkerze rein. Das geht am einfachsten. Das gilt schon als offenes Licht. Streng im Amtssinne.
Dürfen dann auch das Nachbargrundstück betreten. Gefahrenabwehr. Rupfen sie die verrückten einfach raus. Dann können
sie in der entstandenen Lücke neue Pflänzchen pflanzen. Das spart den ganzen
Papierkram in dreifacher Ausfertigung. Sagen sie es ruhig weiter. Jibbt nooch
jenuch zu stämpeln.“
Und nicht zum ersten Mal in seinem Leben schenkte
der Reichskatasteramtbeamte seinem
Garten ein Lächeln.
Nur Herr Schripp vergaß, Bitte zu sagen. Am Anfang. Aber das reichte noch für allen Dank der
Welt am Ende.
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